Schröpfen


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Im gesunden Körper zirkuliert das „Qi“ - Lebensenergie. Treten Störungen im Energiekreislauf auf, kann die Folge daraus sein, dass nicht mehr jede Zelle ausreichend mit Energie versorgt werden kann. Das führt zunächst zur Schwächung des Immunsystems. Hält der Zustand des Ungleichgewichts an, entstehen körperliche Beschwerden und Krankheiten, dass heißt der Organismus reagiert stets als ganzes.

Es gibt einige Therapieformen, die sich die Möglichkeit zu Eigen gemacht hat, das Innere von Außen her zu behandeln. Dazu gehört das Schröpfen
Die Schröpftherapie ist ein Naturheilverfahren, welches sich auf den Gesetzen der Natur aufbaut. Sie aktiviert den Selbstheilungsprozess des Körpers durch einen Reiz.


In der Naturheilkunde steht der gesamte Mensch im Mittelpunkt. Sie zeigt uns durch bestimmte Methoden auf, wie wir die Selbstheilungskräfte in unserem Körper aktivieren können.

Die Naturheilkunde geht davon aus, dass Giftstoffe z.B. Schlacke im Organismus einen großen Schaden anrichten. Die so genannten Ausleitungsverfahren wie die Schröpfkopfbehandlung, sollen im Körper wieder für neue Ordnung sorgen.
Die Schröpfkopfbehandlung ist eine bewährte alternative Heilmethode, die zu den ältesten Naturheilkundeverfahren zählt.

Was ist Schröpfen?

Wirkung

Die Schröpfkopfmassage 

Wird ein aufgesetzter Schröpfkopf über eine größere Körperoberfläche gezogen, so führt man eine Schröpfkopfmassage durch. Diese Methode des Schröpfens wird nach bestimmten Regeln überwiegend am Rücken angewandt.

Bei der Schröpfkopfmassage wird der Rücken mit Öl, je nach Wirkung zum Beispiel:

⇒ Pfefferminzöl (kalt)
⇒ Pfefferöl (heiß)
⇒ Lavendelöl (beruhigend)
⇒ oder mit neutralem Öl eingerieben.

Dann wird wie bei der Trockenschröpfung, ein Schröpfkopf auf die Haut aufgesetzt und im vorbearbeitenden Areal langsam nach unten und wieder nach oben gezogen. Diese Methode sollte je nach Wirkung 3- bis 6-mal auf beiden Seiten angewendet werden. Oder bis eine gleichmäßige Rötung der Haut erfolgt.
Infolge der erhöhten Durchblutung und Temperaturerhöhung wird der Stoffwechsel, Selbstregulation und Immunsystem aktiviert.

Bei der Schröpfmassage sind ca. 1-2 Massagen pro Woche am besten. Die Anzahl der notwendigen Massagen richtet sich danach, wie verspannt die Muskulatur ist. Bestehen die Beschwerden oder Verhärtungen schon seit langem, benötigt man auch länger, um sie aufzulösen. Ca. 10 Behandlungen sind dann ein guter Behandlungszyklus. Die Hämatome werden immer geringer ausfallen.



Kontraindikationen (Gegenanzeige):

→ schwere Kardiopathien
→ Hämophilie
→ generalisierte Ödeme
→ generalisierte Dermopathie, Hautrisse und Fissuren
→ Verlust der Hautelastizität
→ hohes Fieber mit Krämpfen
→ Schwangerschaft ab 4. Monat
→ bei sehr dünner Haut
→ bei knochigen und unebenen Stellen
→ bei Einnahme von Blutverdünnungsmitteln wie zum Beispiel ASS®, Marcumar®
→ ansteckende Hautkrankheiten wie zum Beispiel Gürtelrose




" Die Natur heilt von innen her mit Hilfe eines äuseren Heilmittels."

(Thomas von Aquin)